OBS-Metrics Sales bietet eine zentrale und übersichtliche Sicht auf deine Bestelldaten. So erkennst du Trends frühzeitig und triffst fundierte, datenbasierte Entscheidungen für dein Sortiment, deine Marketingkampagnen und kontinuierliche Optimierungen.
Dabei werden dir nicht nur Umsätze und Bestellmengen angezeigt, sondern auch wichtige Zusammenhänge:
- Welche Produkte, Marken und Warengruppen tragen maßgeblich zu Deinem Umsatz bei?
- Wie entwickeln sich Bewertungen und Kundenfeedback im Zeitverlauf?
- Welche Zahlungs- und Versandarten werden von Deinen Kunden am häufigsten genutzt?
- Welche Produkte werden besonders häufig gemeinsam gekauft?
Die Einblicke ermöglichen dir datenbasierte Entscheidungen zu treffen – etwa für deine Sortimentssteuerung, Kampagnenplanung, Preisaktionen und gezieltes Cross-Selling.
- Für die Auswertungen benötigst du das OBS-Metrics Plugin.
- In den OBS-Metrics Sales Einstellungen findest du einen Setup, über das du die Auswertungen erstmals einfach aktivieren kannst.
Das Dashboard

Im Dashboard kannst du flexibel festlegen, für welchen Zeitraum Bestellungen ausgewertet werden sollen. Die Auswahl erfolgt entweder über ein individuelles Von-/Bis-Datum oder über vordefinierte Zeiträume, jeweils rückwirkend ab dem gestrigen Datum.
Das zentrale Dashboard dient als Einstiegspunkt und bietet am vielen Stellen Links zu Detailseiten um einezelne Produkte, Warengruppen, Marken oder Attributen gezielt auszuwerten.
1. Zeitraum richtig wählen

Wähle den Zeitraum immer passend zu Deiner Fragestellung:
Vergleiche regelmäßig unterschiedliche Zeiträume, um Entwicklungen richtig einzuordnen.
| Zeitraum | Auswertung |
|---|---|
| 7–30 Tage | Operative Kontrolle & aktuelle Kampagnen |
| 90 Tage | Trendanalyse |
| 180–365 Tage | Saisonalität & strategische Planung |
2. Umsatz & Bestellungen verstehen

Das Diagramm zeigt Dir:
- Umsatz
- Bestellanzahl
- Gutscheineinlösungen
Frage Dich immer: Wächst der Umsatz nachhaltig oder nur durch Rabatte?
| Wenn | Bedeutung |
|---|---|
| Viel Umsatz bei wenigen Bestellungen | Hoher Warenkorbwert |
| Viele Bestellungen bei wenig Umsatz | Potenzial für Upselling |
| Gutschein-Peaks | Prüfen, ob Aktionen wirklich Mehrumsatz bringen |
3. Die wichtigsten Kennzahlen richtig nutzen

Achte besonders auf:
- Umsatz pro Bestellung
- Produkte pro Bestellung
- Umsatz pro Tag
Diese Kennzahlen zeigen Dir nicht nur wie viel Du verkaufst, sondern wie effizient.
| Wenn | Bedeutung |
|---|---|
| Niedriger Umsatz pro Bestellung | Cross-Selling verbessern |
| Wenige Produkte pro Bestellung | Produktkombinationen anbieten |
| Stagnierender Tagesumsatz | Marketing oder Sortiment prüfen |
4. Produktaufrufe und Warenkorb-Aktivität analysieren
Dieser Bereich zeigt Dir, wie oft Produkte angesehen und in den Warenkorb gelegt werden. Zusätzlich wird unterschieden, über welchen Kanal die Besucher in Deinen Shop gekommen sind.

Du siehst folgende Kennzahlen:
- Produktaufrufe (Views)
- „In den Warenkorb“-Aktionen (Add to Cart)
- Aufgeteilt nach Herkunft:
- Direkt (z. B. direkter Besuch oder Bookmark)
- Organisch (z. B. Suchmaschinen wie Google)
- Bezahlt (z. B. Werbeanzeigen)
4.1 Performance Deiner Marketingkanäle vergleichen
Die Aufteilung nach Direkt, Organisch und Bezahlt zeigt Dir, welche Kanäle am besten funktionieren.
| Traffic Group | Bedeutung |
|---|---|
| Direct | Kunden kennen Deinen Shop bereits (z. B. direkter Besuch) |
| Organic | Kunden finden Dich über Suchmaschinen Wichtig für nachhaltiges Wachstum |
| Paid | Kunden kommen über Werbung Wichtig zur Bewertung Deiner Werbekampagnen |
Optimierungspotenzial erkennen:
- Hohe organische Aufrufe → gute SEO-Performance
- Hohe bezahlte Aufrufe → Werbung funktioniert
- Viele Aufrufe, aber wenig Warenkorb → Zielseite optimieren
4.2 Kaufinteresse anhand der Warenkorb-Aktionen verstehen
Die „Add to Cart“-Kennzahl zeigt, wie oft Kunden ein Produkt aktiv in den Warenkorb legen. Das ist ein wichtiger Indikator für echtes Kaufinteresse.
| Wenn | Bedeutung |
|---|---|
| Viele Warenkorb-Aktionen | Produkt ist attraktiv |
| Viele Aufrufe, aber wenige Warenkorb-Aktionen | Mögliche Ursachen: → Preis zu hoch → Produktbeschreibung unklar → Produktbilder nicht überzeugend → Vertrauen fehlt |
Diese Produkte bieten oft großes Umsatzpotenzial nach Optimierung.
5. Bestseller sind Deine Umsatztreiber

Die Bestseller-Listen über alle Produkte zeigen Dir:
- Welche Produkte sich am besten verkaufen
- Welche Produkte den größten Umsatzanteil haben
So nutzt Du deine Besteller strategisch:
- Top-Produkte prominent platzieren
- Lagerbestand absichern
- Marketing auf bewährte Umsatztreiber fokussieren
6. Gewinner & Verlierer früh erkennen

Die Top Mover zeigen Dir Veränderungen im Umsatz. Gewählter Zeitraum vs. gleicher Zeitraum zuvor.
- Gewinner → Trends, die Du verstärken solltest
- Verlierer → Warnsignale für Sortiment, Preis oder Sichtbarkeit
Reagiere früh:
- Gewinner ausbauen
- Verlierer analysieren, bevor Umsatz verloren geht
7. Gutscheine bewusst einsetzen

Die Gutscheinübersicht zeigt Dir:
- Welche Gutscheine genutzt werden
- Wie viel Umsatz sie reduzieren
Strategische Regel:
- Gutscheine müssen zusätzlichen Umsatz erzeugen, nicht nur Rabatt geben
- Hohe Einlösungen ohne Umsatzwachstum sind ein klares Warnsignal.
8. Bestseller Marken, Warengruppen und Attribute

Diese Tabellen zeigt Dir nach verkaufter Menge:
- Welche Marken wirklich tragen
- Welche Kategorien am stärksten sind
- Was Kunden wirklich nachfragen (Attribute)
Nutze das für:
- Einkaufsplanung
- Sortimentserweiterung, nicht jede Kategorie muss gleich stark sein – aber jede muss sinnvoll sein.
- Reduzierung schwacher Bereiche
- Bestimmte Größen zum Beispiel laufen besser → Bestand anpassen
- Varianten mit geringer Nachfrage → Sortiment verschlanken
9. Bestellzeiten strategisch nutzen

Die Bestellzeiten-Analyse zeigen Dir wann die meisten Bestellungen eingehen:
- An welchen Tagen
- Zu welchen Uhrzeiten
Setze das gezielt ein für:
- Newsletter
- Social Ads
- Rabattaktionen
Starte Kampagnen kurz vor den stärksten Zeitfenstern.
10. Zahlungs- & Versandarten optimieren

Diese Bereiche zeigen Dir:
- Bevorzugte Zahlungsarten
- Beliebte Versandmethoden
Strategisch wichtig:
- Beliebte Methoden priorisieren
- Kosten vs. Nutzung regelmäßig prüfen
- Unnötige Optionen reduzieren
Weniger Komplexität = bessere Conversion.
Bestseller (Top 50) nach Marke, Warengruppe oder Attribut
Klicke im Dashboard auf eine Marke, Warengruppe oder ein Attribut, um eine detaillierte Analyse zu öffnen. Du gelangst automatisch zur Seite „Bestenliste (Top 50)“, die den passenden Analysebereich basierend auf Deiner Auswahl anzeigt.
Dort erkennst Du schnell, welche Bereiche Deines Shops den größten Beitrag zu Deinem Umsatz leisten und wo konkretes Wachstumspotenzial besteht.
1. Zeitraum auswählen
Der Ausgewählte Zeitraum wird von der Dashboard Seite übernommen, Du kannst aber den Analysezeitraum auf der Besteller Seite jederzeit ändern.
- kurze Zeiträume → aktuelle Trends erkennen
- lange Zeiträume → stabile Umsatztreiber erkennen
Produkte mit langfristig stabiler Performance sind strategisch besonders wichtig.
2. Bestseller nach Marke, Warengruppe oder Varianten-Attribut
Die Seite Bestenliste (Top 50) zeigt Dir die erfolgreichsten Produkte innerhalb einer bestimmten Auswahl. Diese Auswahl kann sich auf eine Marke, eine Warengruppe oder ein bestimmtes Varianten-Attribut beziehen.
2.1 Analyse einer Marke

Zeigt die erfolgreichsten Produkte einer bestimmten Marke:
- Gesamtumsatz der Marke
- Gesamtanzahl verkaufter Produkte der Marke
Nutze diese Ansicht, um:
- starke Marken zu identifizieren
- Marketing gezielt auf erfolgreiche Marken zu konzentrieren
- Entscheidungen über Sortimentsausbau zu treffen
Wenn eine Marke konstant hohen Umsatz erzeugt, solltest Du diese stärker bewerben und ausreichend Lagerbestand sicherstellen. Marken mit hohem Umsatz sollten strategisch priorisiert werden. Diese bieten das größte Wachstumspotenzial.
2.2 Analyse einer Warengruppe

Zeigt die erfolgreichsten Produkte innerhalb einer Warengruppe:
- Gesamtumsatz der Warengruppe
- Gesamtanzahl verkaufter Produkte in der Warengruppe
Nutze diese Ansicht, um:
- starke Produktkategorien zu erkennen
- Dein Sortiment gezielt auszubauen
- schwache Kategorien zu identifizieren
Konzentriere Dich auf Warengruppen mit hoher Nachfrage und prüfe schwächere Kategorien auf Verbesserungsmöglichkeiten. Warengruppen mit hohem Umsatz sollten strategisch priorisiert werden. Diese bieten das größte Wachstumspotenzial.
2.3 Analyse eines Attributs

Zeigt die erfolgreichesten Varianten, z. B.: Größen, Standorte, Farbe:
- Gesamtumsatz des Varianten-Attributs
- Gesamtanzahl verkaufter Produkte mit dem Varianten-Attribut
Nutze diese Ansicht, um:
- Nachfrage auf Variantenebene zu verstehen
- Lagerbestand optimal anzupassen
- Varianten mit geringer Nachfrage zu identifizieren
Fokussiere Dich auf stark nachgefragte Varianten und reduziere schwache Varianten. Varianten mit hohem Umsatz sollten strategisch priorisiert werden. Diese bieten das größte Wachstumspotenzial.
3. Umsatz- und Mengenentwicklung analysieren

Das Diagramm zeigt die Entwicklung der Produkte mit nach ausgewählter Marke, Warengruppe oder Attribut:
- Umsatz
- Verkaufsmenge
Strategisch wichtig:
- steigender Umsatz → erfolgreiche Nachfrage
- steigende Menge → hohe Produktnachfrage
- schwankende Werte → mögliche saisonale Effekte
Nutze diese Informationen zur Planung von Marketing und Einkauf.
4. Bestseller-Insights nutzen

Hier siehst du welche Eigenschaften die Produkte je nach deiner Auswahl noch hatten:
- Die erfolgreichesten Warengruppen
- Die erfolgreichesten Marken
- Die erfolgreichesten Varianten-Attribute
Optimierungspotenzial erkennen:
Diese Daten zeigen Dir, welche Bereiche innerhalb Deiner Auswahl besonders gut funktionieren. Nutze diese Erkenntnisse, um Deinen Onlineshop und dein Sortiment gezielt zu optimieren.
5. Top-Produkt-Kombinationen verstehen

Die Karten zeigen Produkte, die besonders häufig gemeinsam gekauft werden. Jede angezeigte Kombination enthält mindestens ein Produkt aus der Tabelle „Bestseller (Top 50)“ im ausgewählten Zeitraum. Die Kombinationen werden anhand der tatsächlichen gemeinsamen Käufe analysiert und nach Häufigkeit sortiert. Dabei werden bis zu drei gemeinsam gekaufte Produkte pro Kombination berücksichtigt. Wird nur angezeigt wenn genügend Daten vorliegen.
Nutze diese Informationen für:
- Cross-Selling
- Produktempfehlungen
- Bundle-Angebote
Dadurch kannst Du Kunden gezielt auf passende Produkte in deinem Sortiment aufmerksam machen und den durchschnittlichen Bestellwert erhöhen.
6. Wichtigste Bestseller-Produkte identifizieren

Diese Tabelle auf der Bestseller Seite zeigt die erfolgreichsten Produkte in deinem Onlineshop basierend auf der Auswahl Warengruppe, Marke oder Attribut im gewähltem Zeitraum.
Diese Produkte in den jeweiligen Varianten sind Deine wichtigsten Umsatztreiber!
Empfohlene Maßnahmen:
- prominent im Shop platzieren
- in Marketingkampagnen einsetzen
- ausreichenden Lagerbestand sicherstellen